Die Historie der Steinbeis-Hochschule Berlin

Wissen und Bildung sind Voraussetzung für persönlichen und unternehmerischen Erfolg, und damit für Wirtschaftswachstum und Wohlstand in der heutigen Wissensgesellschaft. Seit 1998 verknüpft die Steinbeis-Hochschule Berlin Theorie und Praxis und fördert Aus- und Weiterbildung als eine der wesentlichen Dienstleistungen im umfassenden Wissens- und Technologietransfer.
1994 | ||
Überlegungen zu einer Steinbeis-Akademie | Schon 1994 arbeitet Steinbeis an einem Konzept für den Aufbau einer Akademie. Früh entsteht die Idee einer privaten Steinbeis-Hochschule in Baden-Württemberg. Die Rahmenbedingungen sprechen allerdings nicht für eine Realisierung, was Johann Löhn, der damalige Vorstandsvorsitzende der Steinbeis-Stiftung, veranlasst die Idee zunächst nicht weiter zu verfolgen. | |
1998 | ||
Eröffnung der Steinbeis-Hochschule Berlin | Der systematische Zufall will es, dass einige Zeit später der Kontakt zur Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft und Bildung entsteht. Im damaligen Staatsekretär Erich Thies hat die bis dato nur gedanklich bestehende Hochschule einen starken Fürsprecher. Innerhalb von wenigen Wochen erhält Steinbeis die staatliche Genehmigung für die SHB. Sie startet im Herbst 1998 mit dem Studiengang „MBE - Master of Business and Engineering“. schließlich entsteht das erste Bachelor-Programm an der SHB. | |
2003 | ||
Promotionsrecht für die SHB | Die SHB erhält Ende 2003 das Promotionsrecht. Wie die Studiengänge ist auch die Projekt-Kompetenz-Promotion dual und berufsbegleitend konzipiert. Das Forschungsprojekt des Promovenden bildet die Basis der Dissertation, ergänzt durch Seminare zu Querschnittsthemen und Projektolloquien. Praxisorientierte Forschung auf Basis des Projekt-Kompetenz-Konzepts wird dadurch zu einem weiteren Alleinstellungsmerkmal der SHB. | |
2004 | ||
Johann Löhn, Gründungspräsident der Hochschule, leitet die SHB nun vollamtlich. Ihm zur Seite steht der Hochschulrat. Die Finanzierung der SHB erfolgt seit ihrer Gründung ohne staatliche Subventionen, rein aus Studiengebühren und Projekteinnahmen. | ||
2009 | ||
Mehr als 4.000 Berufstätige studieren an der SHB | Den hohen Qualitätsstandard des Bildungsportfolios sichern mehr als 900 Dozenten und 1.100 Projektbetreuer sowie renommierte Partner, mit denen die SHB auf Hochschul- und Unternehmensseite sowohl in der Lehre als auch in der Forschung und im Transfer zusammenarbeitet. Zur SHB gehören mehr als 100 Steinbeis-Transfer-Institute, über 4.000 Studierende und rund 3.000 Alumni. | |
Detaillierte Informationen zur Geschichte der SHB liefert die Publikation „Steinbeis 1983–2008“. | ||
