Die Historie der Steinbeis-Hochschule Berlin
Wissen und Bildung sind Voraussetzung für persönlichen und unternehmerischen Erfolg, und damit für Wirtschaftswachstum und Wohlstand in der heutigen Wissensgesellschaft. Seit 1998 verknüpft die Steinbeis-Hochschule Berlin Theorie und Praxis und fördert Aus- und Weiterbildung als eine der wesentlichen Dienstleistungen im umfassenden Wissens- und Technologietransfer.
1971 | |
Überlegungen zu einer Steinbeis-Akademie
| Schon 1994 arbeitet Steinbeis an einem Konzept für den Aufbau einer Akademie. Früh entsteht die Idee einer privaten Steinbeis-Hochschule in Baden-Württemberg. Die Rahmenbedingungen im Land sprechen allerdings nicht für eine Realisierung, was Johann Löhn, der damalige Vorstandsvorsitzende der Steinbeis-Stiftung, veranlasst die Idee zunächst nicht weiter zu verfolgen. |
1998 | |
Eröffnung der Steinbeis-Hochschule Berlin
| Der systematische Zufall will es, dass einige Zeit später der Kontakt zur Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft und Bildung entsteht. Im damaligen Staatsekretär Erich Thies hat die bis dato nur gedanklich bestehende Hochschule einen starken Fürsprecher. Innerhalb von wenigen Wochen erhält Steinbeis die staatliche Genehmigung für die SHB. Sie startet im Herbst 1998 mit dem Studiengang „MBE - Master of Business and Engineering“. |
2003 | |
Promotionsrecht für die SHB | Die SHB erhält Ende 2003 das Promotionsrecht. Wie die Studiengänge ist auch die Projekt-Kompetenz-Promotion dual und berufsbegleitend konzipiert. Das Forschungsprojekt des Promovenden bildet die Basis der Dissertation, ergänzt durch fakultative Seminare zu Querschnittsthemen und Pflichtkolloquien. Praxisorientierte Forschung auf Basis des Projekt-Kompetenz-Konzepts wird dadurch zu einem weiteren Alleinstellungsmerkmal der SHB. |
2009 | |
Mehr als 4.000 Berufstätige studieren an der SHB | Johann Löhn, Präsident und Geschäftsführer der Hochschule, leitet die SHB als Präsident seit ihrer Gründung 1998. Ihm zur Seite steht der Hochschulrat. Die Finanzierung der SHB erfolgt seit ihrer Gründung ohne staatliche Subventionen, rein aus Studiengebühren und Projekteinnahmen. Den hohen Qualitätsstandard des Bildungsportfolios sichern heute mehr als 900 Dozenten und 1.100 Projektbetreuer sowie renommierte Partner, mit denen die SHB auf Hochschul- und Unternehmensseite sowohl in der Lehre als auch in der Forschung und im Transfer zusammenarbeitet. Zur SHB gehören mehr als 100 Steinbeis-Transfer-Institute, über 4.000 Studierende und rund 3.000 Alumni. |

