Die Gegenwart erforschen.  Die Zukunft gestalten.

Keine Lehre  ohne Forschung

Alle drei Fakultäten – Technology & Engineering, Leadership & Management und Business & Economics – betreiben in ihren Schools Forschung in den für sie relevanten Forschungsfeldern.

Die Steinbeis-Hochschule entwickelt dabei systematisch die Forschung und den Wissens- und Technologietransfer. Hierfür werden fakultätsidentische Forschungsgebiete und daraus abgeleitete Themen für die Grundlagenforschung und angewandte Forschung ausgebaut. Indem wir den Transfer in unsere Forschungsarbeit mit einbeziehen, schaffen wir eine Durchgängigkeit von der Grundlagenforschung und angewandten Forschung bis hin zur Anwendung der Ergebnisse.

In dem Maß, in dem wir Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln, ist unsere Forschung integraler Bestandteil gesellschaftlicher Wertschöpfung. Gleichzeitig werden Methoden und Ergebnisse dieses Prozesses kontinuierlich in die Lehre integriert. Diese systematische Interaktion von Forschung, Lehre und Transfer ist ein wichtiger Teil unserer Hochschulkultur.
 

Auch und insbesondere der fakultätsübergreifende interne Transfer sowie ein Transfer zwischen und mit unseren nationalen und internationalen Forschungspartnern prägen die Forschungskultur der Hochschule.

Die Forschungsschwerpunkte an der Steinbeis-Hochschule

Sowohl bei ihrer Bildung als auch bei ihrer Forschung setzt die Fakultät Leadership & Management ganz bewusst die Schwerpunkte auf die Themenfelder Leadership, Personality und Innovation sowie auf jene Spannungsfelder, die sich aus der Kombination dieser Themen ergeben.

 

Forschungsgebiete der Fakultät Leadership & Management

Leadership

  • Leadership Education
  • Digital Leadership
  • Entrepreneurship
  • Zukunftsmanagement

 

Personality

  • Personale Entwicklung und Persönlichkeit
  • Kompetenzentwicklung

 

Innovation

  • Innovationsqualität
  • Alle Formen und Dimensionen von Innovationen (Produkte, Dienstleistungen, Organisation, Strukturen und Prozesse, Märkte, Finanzen, Infrastruktur, Digitalisierung etc.)
  • Zukunftsforschung
  • Transferforschung

Forschungsgebiete der Fakultät Business & Economics

Forschung ist ein unverzichtbarer Teil der Fakultät. Nur über Forschung kann sich die Fakultät weiter entwickeln und innovativ sein. Nur mit exzellenten Forschungsleistungen kann eine spannende Lehrleistung erbracht werden. Über Forschungsleistungen werden frische Impulse für den Dialog mit der Wirtschaft, der Gesellschaft, aber vor allem mit den Studierenden erzeugt.

Die Forschung an der Fakultät Business & Economics folgt dem Forschungsleitbild der Steinbeis-Hochschule Berlin. Im Fokus steht der für die Steinbeis-Hochschule spezifische transferorientierte Ansatz in Forschung und Bildung. Wissenschaftliche Exzellenz und praktische Relevanz sind kein Widerspruch, sondern befruchten sich gegenseitig.

Der Transfer der Forschungsleistungen in die Praxis bestimmt das Handeln der Fakultät. Der Transfer wird auf allen Tätigkeitsebenen und über alle handelnden Personen betrieben: Professoren und Professorinnen, Doktoranden und Doktorandinnen und Studierende sind dem Transfer von Forschungsleistungen verpflichtet.

Die Fakultät Business & Economics wurde 2018 neu gegründet. Die Fakultät ist das Ergebnis einer Neuordnung der Steinbeis-Hochschule Berlin SHB. In einem ersten Schritt haben sich 23 Professoren und Professorinnen der Fakultät angeschlossen. Vor dem Hintergrund einer Abgrenzung zu den anderen, neu gegründeten Fakultäten der SHB, der strategischen Ausrichtung der Fakultät Business & Economics und der Professoren und Professorinnen wurden sieben Kompetenzfelder definiert, die die aktuellen Forschungsfelder der Fakultät repräsentieren. Ziel ist es, in diesen Kompetenzfeldern Forschungsleistungen zu erbringen, damit zum einen ein inhaltlicher Kern der Fakultät entsteht. Zum anderen sollen diese Forschungsleistungen unmittelbaren Input auf die geplanten Studiengänge generieren.

Die Forschungsgebiete respektive  Kompetenzfelder sind:

Teilforschungsgebiete dieses Kompetenzfeldes sind Themen der strategischen Unternehmensführung sowie Instrumente des modernen Managements. Es werden Fragestellungen der Unternehmensführung, Organisationsentwicklung und der Internationalisierung behandelt. Unternehmertum, Veränderungsmanagement, Innovationsmanagement und Digitalisierung sind weitere Bereiche. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Bereich Existenzgründung gewidmet, nicht zuletzt weil dieser Bereich auch für Steinbeis insgesamt von außergewöhnlicher Bedeutung ist.

In diesem Kompetenzfeld werden diejenigen Bereiche der Unternehmensführung durchleuchtet, in denen es um Menschen und deren Zusammenarbeit geht. Im Bereich Human Resources geht es um insbesondere die Fragen, welche Menschen für die Mitarbeit in einem Unternehmen gesucht und gefunden werden und wie diese, wenn sie dem Unternehmen angehören, in ihren Kompetenzen weiterentwickelt werden. Im Bereich Organisation geht es um die Entwicklung von Regeln, nach denen die Zusammenarbeit der Mitglieder eines Unternehmens abläuft und ablaufen soll. Der Bereich des Leadership bedient gleichermaßen das Feld der Organisation, das Feld des Personals, die strategische Ausrichtung eines Unternehmens sowie die Gestaltung von Netzwerken. Beispiel für Teildisziplinen sind unter anderem Organisationsdesign, Change Management, Business Analyse, Unternehmensarchitektur Data Driven Organisation, Leadership, Change Management, Healthcare Supply Chain oder Logistik.

Schwerpunkt sind hier vor allem Themen des strategischen Marketings, des digitalen Marketings sowie der strategischen Markenführung. Erforscht werden z. B. neue Marketing-Strategien, Marketing- und Vertriebssysteme/-organisationen, innovative, crossmediale Media- und Kommunikationskampagnen. Hinzu kommen die Themenkomplexe Konsumentenverhalten, (digital) Media sowie strategische Unternehmenskommunikation, aber auch grundlegende Elemente wie z.B. neuen Marketingparadigmen und -theorien. Auch in Spezialbereichen wie Digital Media & Online Marketing, Strategic Marketing Management, Creative Communication oder Sales Management sollen Lücken geschlossen werden.

Forschungsleitthema ist hier die finanziell-quantitative Steuerung unternehmerischer und privater Investitions- und Finanzierungsentscheidungen im Finanzdienstleistungssektor sowie im Finanzbereich von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen. Es werden Verfahren, Modelle, Instrumente und Methoden zur Messung und Steuerung von Rentabilität und Risiko weiterentwickelt. Im Bereich Finanzen stehen z. B. die Modelle zur Portfolio-Optimierung, preistheoretische Ansätze zur Bewertung von Finanzderivaten sowie die Stilrichtungen der Behavioral Finance im Fokus. Im Bereich Banken werden vor allem fortgeschrittene Methoden zur Bepreisung von Bankprodukten, spezielle aufsichtsrechtliche Fragestellungen, aber auch moderne Konzepte zur Messung und Steuerung im Sinne einer optimierten Risikokapitalallokation durchleuchtet. Im Controlling wird das Konzept des Value Controllings fortgeschrieben, im Sinne einer optimierten Rendite-/Risikosteuerung weiterentwickelt, aber auch im Hinblick auf ein funktionsbezogenes Controlling, das sogenannte Bindestrich-Controlling, um neue Forschungsansätze erweitert.

Dieses Kompetenzfeld stellt einen strategischen Schwerpunkt zukünftiger Forschung an der Fakultät Business & Economics dar. Untersucht werden die Implikationen von modernen Technologien und Innovationen auf die Führung von Unternehmen und Organisationen. Grundlage hierfür ist die Analyse und Weiterentwicklung von Technologien, Plattformen und digitalisierten Systemen und Netzwerken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem für die Steinbeis-Hochschule spezifischen Thema Innovation, das in alle und aus allen Richtungen betrachtet wird. Hierzu zählen Fragestellungen des produkt- und servicezentrierten Innovationsmanagements oder organisationale Innovationen und Veränderungen. Im Rahmen der Digitization wird die Transformation von Geschäftsmodellen und Organisationen erforscht: Datengetriebene Geschäftsmodelle, Business Intelligence, cyber-physische Systeme werden weiterentwickelt.

Der Bereich Economic Theory, Politics and Law wird an der Fakultät Business & Economics weiter ausgebaut. Zuerst werden wir weitere Professuren schaffen, um anschließend Forschungsschwerpunkte festlegen zu können. Im Fokus der geplanten Forschung soll die Analyse des Zusammenhangs von Ökonomie und den gesellschaftlichen Teilsystemen der Politik und des Rechts stehen. So sollen wissenschaftliche und politische Debatten über internationale, europäische und deutsche Politik sowie aktuelle Gesellschafts- und Rechtsfragen um Steinbeis-Forschungsergebnisse bereichert werden.

Die BWL kann nach Funktionen, aber auch nach Institutionen oder Branchen unterteilt werden. Immer dann, wenn Branchen spezifische betriebswirtschaftliche und marktseitige Herausforderungen haben, wird ein individuelles, auf diese Branche zugeschnittenes Management erforderlich. Die Fakultät Business & Economics trägt diesem Sachverhalt mit einem eigenen Kompetenzfeld Rechnung. Dort werden Inhalte erforscht, die sich mit einzelnen Branchen und ihren betriebswirtschaftlichen Funktionsbereichen auseinandersetzen. Das Steinbeis-Netzwerk ist hier besonders aktiv. Deshalb wurden hier bereits zahlreiche Forschungsleistungen für diverse Unternehmen mit speziellem Branchenfokus erbracht. Dieser Bereich soll in Forschung und Bildung weiter bedient werden. Teilbereiche sind z. B. Strategy, Retail & Service, Hotellerie, Handel, Business Computing, IT Compliance, Verpackungsmanagement, Media Management, Publishing oder auch Qualitätsmanagement.

Die Forschungsleistungen an der Fakultät Business & Economics werden grundsätzlich von den Professoren und Professorinnen erbracht. Besondere Bedeutung kommt hier auch den Doktoranden und Doktorandinnen zu. Ohne die Forschungsleistungen des sogenannten Mittelbaus der SHB wäre ein akzeptabler Forschungsoutput kaum möglich. Die Professoren und Professorinnen der Fakultät und deren Forschungsleistungen können den mitgesendeten Lehrkraftprofilen entnommen werden.

Berufung als Gestaltungselement eines relevanten Forschungsprofils

Die Steinbeis-Hochschule sieht die Berufungsverfahren als bedeutendes Gestaltungselement für Forschung und Lehre an, denn über die Berufungen bestimmen wir nicht nur das Profil unserer Lehre, sondern auch das der Fakultäten und der Hochschule als Ganzes – und sichern deren wissenschaftlichen Standard.

 

Berufungskriterien

Bei der Auswahl von Bewerberinnen und Bewerbern achten wir insbesondere auf die folgenden Kriterien:

  • Forschungs- und relevante Lehrleistungen
  • Exzellente Lehrleistungen
  • Gleichstellung/Interdisziplinarität/Anschlussfähigkeit zu Forschungsbereichen der Hochschule
  • Internationalität/internationale Sichtbarkeit
  • Überfachliche Kompetenzen